14.11.2011

Universaldesign für das zukunftsfähige Bad

Inspirierendes Ambiente: Themenabend der TECE Academy im Kesselhaus der Zeche Zollverein in Essen. Foto: Guido Frebel/vor-ort-foto.de

Neuzugang im Red Dot Museum: Höhenverstellbares WC-Terminal TECElux als Beispiel für Universaldesign. Foto: Guido Frebel/vor-ort-foto.de

Robert Schilling, TECE Academy: „Universaldesign ist besonders im Bad von großer Bedeutung.“ Foto: Guido Frebel/vor-ort-foto.de

Michael Lammel, Noa Design: „Die demografische Entwicklung stellt neue Anforderungen an das Produktdesign.“ Foto: Guido Frebel/vor-ort-foto.de

Das Red Dot Design Museum in Essen bildete den Rahmen für eine Veranstaltung der TECE Academy am 8. November. Thema des Abends waren barrierefreie Wohnkonzepte im Sinne von Universaldesign. Im Fokus stand dabei das Bad. 

In diesem Jahr hielt das WC-Terminal TECElux Einzug in das Red Dot Design Museum. Für Haustechnikanbieter TECE ein guter Grund, einen Themenabend an diesem inspirierenden Ort zu veranstalten. Rund 60 Architekten und Planer folgten der Einladung der TECE Academy, der Weiterbildungseinrichtung des Emsdettener Unternehmens, in das ehemalige Kesselhaus der Zeche Zollverein und damit in das Red Dot Design Museum. Hier im Ambiente früher Industriearchitektur referierten Robert Schilling, Leiter der TECE Academy, und Designer Michael Lammel, Noa Design, über die Anforderungen an modernes Design.

Die demografische Entwicklung fordere spezielle Konzepte für barrierefreies Wohnen, so Michael Lammel, und stelle damit auch dem Produktdesign neue Aufgaben. Gemeinsam mit TECE hat der Designer das höhenverstellbare WC-Terminal entwickelt: Mit TECElux kann das WC an die Bedürfnisse unterschiedlicher Nutzer angepasst werden. Die Technik verschwindet dabei in der Wand.

Für Robert Schilling ist das WC-Terminal ein Beispiel für echtes Universaldesign. „Universaldesign bedeutet im Grunde Barrierefreiheit für alle – für ältere Menschen genauso wie für Kinder und jeden anderen, der es gerne bequem mag“, so Schilling. Das betreffe alle Lebensbereiche. Doch sei es im Bad besonders wichtig, da die Körperpflege eine Beweglichkeit voraussetze, die bei älteren Leuten oder kleinen Kindern nicht immer gegeben ist. Ein Schlüsselprodukt für das barrierefreie Bad ist für ihn die Duschrinne. Sie ermögliche nicht nur ein stolperkantenfreies Duschen, sondern auch eine architektonische Gestaltung des Bades mit hochwertigen Materialien, wie zum Beispiel Naturstein. Lebensqualität sei das Stichwort – und zwar für alle.

Die TECE Academy bietet Architekten und Planern Seminare rund um das Thema Wassermanagement in Gebäuden an. Einen Schwerpunkt stellt dabei stets das zukunftsfähige, barrierefreie Bad dar. Mit Veranstaltungen in besonderer Umgebung will die TECE Academy eine Plattform für die zwanglose Auseinandersetzung mit diesem Thema schaffen.